Pere Seda Weine aus Manacor

Ende des XIX. Jahrhunderts begann Pere Reus Morro, genannt Pere Seda, sein Leben dem Wein zu widmen. Seit damals folgten bereits 5 Generationen dieser Familien-Weintradition und heute hat sich die Kellerei, die den Namen Pere Seda trägt, in eine Bodega mit den modernsten Technologien der Weinherstellung gewandelt. Die Bodega aus Manacor ist wahrscheinlich die einzige Mallorcas, die von der gleichen Familie geführt wird und in der jedes Jahr des XX. und XXI. Jahrhunderts Wein produziert wurde. 130 Hektar Weinberge zwischen Manacor und Felanitx erzeugen die notwendigen Trauben, um den Wein herzustellen. Die Bodega Pere Seda verfügt über ein hochentwickeltes Kontrollsystem, um einen Wein mit höchster Qualität herzustellen. Es werden hauptsächlich heimische Rebsorten verwendet. Produziert werden Junge Weine, Criancas, Reservas, Gran Reservas und Schaumweine. Zum Ausreifen der Weine werden Holzfässer hauptsächlich aus amerikanischer und französischer Eiche verwendet. Die bekanntesten Weine der Bodega Pere Seda sind Pere Seda, L’Arxiduc Pere Seda, Chardonay, Mossen Alcover und Gvivm. Neben den Weinen hat die Bodega angefangen, in kleineren Mengen Sekt nach dem Champagnerverfahren herzustellen. Die Bodega Pere Seda vereint Tradition mit Fortschritt aber vor allen Dingen mit Liebe für einen guten Wein.

Pere Seda Weine aus Manacor

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  • Parking nahe
  • Zum Mitnehmen

Spitzeneis aus Soller

Sa Fàbrica de Gelats, die berühmte Eisfabrik, liegt im Herzen des pitoresken Bergstädtchens Sóller, inmitten der ursprünglichen Bergwelt Mallorcas. Hier wird Eiscreme, im wahrsten Sinne des Wortes, gelebt, gearbeitet und natürlich genossen. Der jahrhundertalten Tradition der Eiszubereitung folgend, finden nur beste und natürliche Rohstoffe, insbesondere aus den hiesigen kleinen Obstplantagen, Anwendung für die beste Eiskrem.

Qualität, die man schmecken kann, basiert auf der Natürlichkeit der Zutaten wie frische Milch und Sahne, Früchte frisch vom Baum, direkt und schonend verarbeitet – und auf Liebe zum Produkt.

In der Eismanufaktur Sa Fabrica de Gelats wird mit moderner Technik, mit altem Wissen, mit besten Rohstoffen und grossem Ehrgeiz die beste Eiskrem hergestellt. Täglich verspeisen tausende von glücklichen Eiskennern die köstlichen Kreationen der Sa Fabrica de Gelats unter der Marke „Fet a Sóller“ frei nach dem Motto: gelatissim, cremosissim, naturalment.

Spitzeneis aus Soller

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  • Halbe Portionen
  • Haustiere erlaubt
  • Kindermenü
  • Kreditkarte
  • WLAN
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Markthalle am Plaza Olivar

143 Fischstände zählt der Mercat Olivar Palmas grösste Markthalle auf dem gleichnamigen Platz Olivar. Auch wenn die Mallorquiner keine grossen Fischfreunde sind und die Meerestiere eher als Würze und Zutat genutzen, hier gibt es alles, was das Meer und die Netze der Fischer ans Land werfen. Mächtige Zackenbarsche, glänzende rote und rosa Gambas, lebende Langusten von den Buchten des Nordens und Menorcas.

Der Mercat von Olivar ist der Bauch von Palma. So werden hier die Märkte genannt. Nichts, was es hier nicht gibt. Wo einst das Kloster stand, wurden die Markthallen 1941 von dem Architekten Gabriel Alomar gebaut. Heute ist der Markt ein Treffpunkt für Hausfrauen, Singles und Geschäftsleute gleichermassen. Ein paar Treppen rauf, an der steinernen Marktfrau vorbei und schon glaubt man sich mitten in den „huertas“, den Obst- und Gemüsegärten Spaniens zu sein. Die Stände biegen sich unter der Last von Salaten, Kohlköpfen, Auberginen, Zucchinis, Zwieben und mehr und mehr. Dort liegen Hülsenfrüchten in prallen Körben, hier hängen die Tomaten in Zöpfen von der Decke. Neben Zitronen und Orangen kennen die mallorquinischen Bauer auch Tropenfrüchte, so leuchten hier sogar einheimische Kiwis, Avocados, sowie Ananas und Bananen.

Per Rolltreppe geht es in den obersten Stock. Hier bietet sich eine wahre Inszenierung an nackten schmackhaften Tatsachen. Hier liegen in zarter Deko-Pose Kücken- oder Rebkuhn, Fasan oder Täubchen. Hier Schweine, dort feinste Rinderlende. Hier hängen ganze Spanferkel, daneben Lamminnereien. Nicht zu übersehen prangen hier Sobrassadas, Schweinswürste oder die Butifara. Und wer den Korb nicht mehr tragen kann, der macht kurz Tapas-Pause und gesellt sich zum Schwätzchen zu Händlern und Markbesuchern an die Bar Teodoro. Josefina strahlt und serviert ihren Gästen einen „tallat“, einen kleinen Michkaffee oder Sherry mit Tapas. Den Bar Teodoro gibt es seit vielen Jahren – Josefina steht hier seit sie 24 Jahre alt ist.

Wer zu Toresschluss um 14 Uhr aus den Hallen des Mercat Olivar wandert, und beim Einkaufen zwischen Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch die Zeit vergessen hat, der hat diesen Markt wirklich erlebt.

Markthalle am Plaza Olivar

VERA l´Atelier – Gourmet- und Delikatessenladen

VERA L’ATELIER: Bereitet seine Produkte mit hochwertigen Rohstoffen zu, immer mit einer strengen Hygienekontrolle, um eine Qualitätsgarantie zu gewährleisten.
VERA L’ATELIER – natürlich hausgemacht:
– hat eine Vielzahl von Produkten, die direkt für die Küche vorbereitet sind.
– macht seine eigenen handgefertigten Kroketten, eine nach der anderen.
– macht das Kochen für seine Kunden leicht
– entwickelt und bereitet Fleischprodukte vor wie Würste, Spieße, Marinaden, gefülltes Geflügel, Confit und eine Vielfalt von Burger.
VERA L’ATELIER ist spezialisiert auf Gourmet- und Feinkostprodukte, nationale und importierte Fleischsorten mit Herkunfts- und Gesundheitszertifikaten wie Angus Irland, Angus Australien, Angus USA, Wagyu und die Spezialität des Hauses „DAM“, dry aged meat.
VERA – ein Unternehmen mit mehr als 20 Jahre Erfahrung in der balearischen Gastronomie.

VERA l´Atelier – Gourmet- und Delikatessenladen

Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag 8.30 - 14 Uhr.

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Salzig und süss gefüllte Pasteten

Religiöse Feiertage hatten schon immer viel Einfluss auf den Inseln.

Die Panades i robiols sind ein typisches Beispiel. Obwohl sie heute das ganze Jahr über gegessen werden, wurden diese Produkte traditionsgemäss nur in der Osterwoche hergestellt und nach der Fastenzeit gegessen.

Der Teig wird auf ähnliche Weise hergestellt, aber die Form und der Inhalt ist so unterschiedlich, dass zwei geschmacklich unterschiedliche Produkte entstehen.

Die Panade ist salzig und in der Regel gefüllt mit Fleisch, Fisch oder  Erbsen. Die Robiol, mit einem dünneren Teig, sind gefüllt mit Kürbis  oder Käse und werden als Dessert gegessen.

Möchten Sie diese Produkte probieren? In jeder Bäckerei in den Straßen von Mallorca, finden Sie sie.

Wine Corner Mallorca

– Wine Shop & Delikatessen – Wine Bar: Auswahl italienischer & Spanischer Weine – Große Auswahl der besten italienischen Gourmet-Produkte: Käse & Parma Schinken, frische Trüffel, Pasta, würzige Saucen, Olivenöl, Grappa – Tapas serviert mit Wein pro Glas – Lieferung in 24 Stunden an Yachten und Privatwohnungen.

Wine Corner Mallorca

Öffnungszeiten

10 - 18 Uhr, Sam 10 - 14.30 Uhr.

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Porreres, die Aprikosenmetropole

Porreres liegt im Süden des Pla de Mallorca. Seine 4.500 Einwohner leben auf eine Fläche von 86 km2, womit die Gemeinde nach Algaida die zweitgrösste innerhalb der Balearen ist. Das Pla galt schon immer als die Kornkammer Mallorcas. Sämtliche Invasoren, die die Insel heimgesucht haben, benutzten die fruchtbare Ebene für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten. Das durch Ablagerungen von Eisenoxid bedingte Rot der tonigen Erde verleiht der Landschaft eine warme Atmosphäre. Schon frühzeitig hatten die Menschen den Ertragsreichtum der matt bis leuchtendroten Erde erkannt. Sie praktizierten ausgewogene Anbaumethoden und versuchten immer, die Artenvielfalt zu erhalten. So bauten sie verschiedene Getreidesorten an. Durch Fruchtwechsel sowie gezieltes Jäten gelang es ihnen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Noch heute ist im Pla der Getreideanbau mit Mandel-, Johannisbrot- und Feigenanbau kombiniert.

Porreres hat sich unterdessen auch als Weinanbaugebiet einen Namen gemacht. Doch seit die Mauren Anfang der X. Jahrhunderts die Aprikosenfrucht auf die Insel in grossem Stil gepflanzt haben, ist Porreres zum Zentrum der „albarcoc“ geworden. Die Steinobstart stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien. Auch den Römern war die Aprikose nicht unbekannt. Doch den Herren des Weltreiches war bei ihrem Imperiumgehabe mehr nach grösseren Früchten zumute. Dazu zählten sie die Pfirsiche, die auf den silbernen Obsttellern ein besseres Arrangement als die mickrigen Aprikosen abgaben. Deswegen bezeichneten die Weltstädter von Tiber die samtig behaarte Marille auch nur verächtlich als frühreifen Pfirsich, der in seiner Entwicklung stehengeblieben ist und als erlesener Wohlgenuss nicht in Frage kommt.

Wie so oft auf Mallorca beginnt die detaillierte Geschichtsbeschreibung auch bei Porreres erst mit der christlichen Eroberung. Die prähistorische Epoche hat in der Gemeinde einige Spuren in Form von Talaiots hinterlassen. Die römische Herrschaft ist durch im XIX. Jahrhundert entdeckte Steine belegt. In der arabischen Zeit gehörte das Dorf zum Distrikt Manqur, zu dem auch Manacor, Felanitx und Teile der heutigen Orte Campos sowie Santanyi gezählt wurden. Zeugnisse der Präsenz der Mauren sind die noch existierenden öffentlichen Brunnen. Das die heutigen Aprikosenanlagen im Kern schon von den Arabern angelegt wurden, war den abendländischen Historikern keine Zeile wert.
König Jaime I übertrug dem Grafen Nuño Sanç als seinem treuen Vasallen die Ländereien von Porreres. Nach dessen Tod wurde König Jaume II der neue Eigentümer, der dann im Jahr 1300 den gesamten Grund und Boden als Gemeinde deklarierte. Der Name Porreres stammt von dem Ritter Guillem de Porrera, der an der Eroberung Mallorcas beteiligt war.

Porreres bietet dem Besucher mehrere Sehenswürdigkeiten. Inmitten des Ortskerns liegt die mächtige Pfarrkirche Mare de Deu de la Consolació. Das bereits 1277 bekannte Gotteshaus wurde im XVII. Jahrhundert erneut und um den seitlich angebauten Glockenturm erweitert. Das Bogengewölbe in ihrem Inneren hat die grösste Spannweite seiner Art auf der Insel. In der Sakristei wird ein wertvoller Kirchenschatz aufbewahrt.