Sonntag des Engels in Mallorca

Der „Sonntag des Engels“ – „Domingo del Ángel“ – ist stets der erste Sonntag nach Ostern. Um 10.00 Uhr machen sich zahlreiche Mallorquiner vom Plaza Cort zu Fuß zum Schloss Bellver auf, wo sie von den „Xirimiers“ – den traditionellen Musikern – begrüsst werden, und es beginnen Aktivitäten für Kinder und Erwachsene.

Zur Essenszeit teilen alle in festlicher und brüderlicher Stimmung ihr Brot mit ihren Nachbarn. Diese wohltätige Geste – daher der Name des Sonntags – reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Bis zum späten Nachmittag gibt es viele Konzerte und natürlich darf auch der „ball de bot“ – der typische Tanz der mallorquinischen Landbevölkerung – nicht fehlen. Feiern Sie mit!

Sonntag des Engels in Mallorca

Paguera: Urlaubsparadies der Deutschen

Paguera – man kann sie gleich bei dem ersten Besuch auf Mallorca mögen oder nach sogar vielen Jahren auf Mallorca entdecken. Es gibt Geschäfte für Touristen und andere, zu den Residenten von der ganzen Insel nach Paguera reisen. Und Restaurants. Und Hotels.
Die Promenade hat das Örtchen verkehrsmässig noch mehr kompliziert – genauso wie Magalluf – dafür aber schöner gemacht. Und dann – die Strände La Romana, Palmira und Tora: bequem jede 100 m direkt von der Promenade zu erreichen, breit, bewacht,  schön von dem ersten Kaffee bis zum Sonnenuntergang… Es gibt viele Wandermöglichkeiten im Hinterland, besonders in der Nebensaison zu genissen, wo die Sommerhitze ein Teil des Vergnügens raubt. In der Hochsaison stehen viele andere Spot- und Freizeitaktivität zur Verfügung.

Eckdaten:
Paguera – Palma de Mallorca: ca. 24 km
Paguera – Golf de Andratx: 4,8 km
Paguera – Puerto Adriano: 9,3 km
Paguera – Puerto Portals: 11 km
Paguera – Puerto Andratx: 9,1 km

Paguera: Urlaubsparadies der Deutschen

Via Crucis, der Heilige Kreuzgang

Ein wahrhaftiges Spektakel in ganz Spanien ist die Semana Santa – die Osterwoche. Die Festlichkeiten beginnen am Palmsonntag mit der Messe in der Kathedrale La Seu. Am Karfreitag erwartet Sie auf den Treppen vor Palmas Kathedrale ein besonderes Theaterstück: „Via Crucis“, der Heilige Kreuzgang.

Die dramatischen Momente des Kreuzweges und der Kreuzigung Jesus Christus` werden von der Theatergruppe „Taula Rodonda“ mit Texten des mallorquinischen Poeten Llorenç Moyà in Szene gesetzt. Die Aufführung gilt als kultureller Höhepunkt der Osterwoche und durch die sensiblen Verse und schauspielerischen Leistungen baut sich zwischen den Interpreten und dem Publikum eine ganz besondere Beziehung auf. Das Schauspiel vor der beeindruckenden Kulisse der Kathedrale beginnt am Karfreitag um 12.00 Uhr.

Via Crucis, der Heilige Kreuzgang

Semana Santa, die Osterwoche

Ein wahrhaftiges Spektakel ist die Osterwoche. Die Festlichkeiten beginnen am Palmsonntag mit der Passionsmesse in der Kathedrale von Palma. Priester und Gläubige ziehen durch die Gassen, angeführt durch den Bischof von Palma. Mit gesegnetem Wasser werden Palmen- und Olivenzweige geweiht, auch zahlreiche Zuschauer schmücken sich mit grünen Zweigen.

In der Karwoche werden riesige Christuse am Kreuz, Madonnen und Heiligenfiguren durch die Stadt getragen, begleitet von unheimlichen, vermummten Gestalten mit langen spitzen Kapuzen. So sorgen zum Beispiel am Gründonnerstag die reuhigen Mitglieder der verschiedenen Laienbruderschaften bei der „Crist de la Sang“- Prozession für eine mittelalterliche Stimmung mit Gänsehaut inklusive. Diese Prozession ist eine der Wichtigsten und seit dem Jahr 1554 dokumentiert. Die älteste Bruderschaft Palmas stammt auch aus dieser Zeit. Es gibt 30 Bruderschaften allein in Palma – in ganz Mallorca 50; die meisten wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und besonders in den 40er und 50er Jahren, einige sind auch erst in den 90er Jahren entstanden. Die Bruderschaften unterscheiden sich durch die verschiedenen Farben ihrer Trachten und durch ihre Banner und haben alle ihren eigenen Christus am Kreuz und besonderen Heiligenfiguren. Die Zeremonie der vermummten Büßer und Büßerinnen – oft stecken nämlich auch Frauen unter der Vermummung und es gibt sogar eine reine Frauenbruderschaft, in der Männer verboten sind – beginnt abends am Plaza de l´Hospital und geht durch Palmas gesamte Innenstadt u.a. über die Calle Oms, Sant Miguel, Colom, Plaza de Cort, den Borne, Jaime III, Bonaire bis zur Iglesia de La Sang.

Jede Bruderschaft wird von einer Musikgruppe begleitet, deren Trommeln den Rthytmus der Schritte bestimmt. Der Christus de la Sang ist die wichtigste gekreuzigte Jesusfigur Palmas. Erst wenn die Büßer ihren Segen in den Messen erhalten haben, kann das Osterfest beginnen.
Auch die Dörfer sind geschmückt und voller Umzüge, Prozessionen und heiliger Messen.

Die Abendmesse am Ostersonntag ist besonders sehenswert; sie ist die wichtigste Messe im ganzen Jahr und sämtliche Priester Mallorcas sind anwesend. Der Bischof von Mallorca hält die Zeremonie, dessen Höhepunkt die Erneuerung der heiligen Öle der Sakramente ist. Die Öle, die aus Bunyola stammen, werden gesegnet, so auch Brot, Wasser und Wein und nicht nur von außen erscheint La Seu – die Kathedrale – in großem Glanz, sondern auch die prachtvolle und gleichzeitig fromme Stimmung im Inneren ist einzigartig.

Semana Santa, die Osterwoche

Töpfermesse in Marratxí 4.-11.3.2018

Anfang März jedes Jahr packen die Töpfer auf den Balearen ihre Tonwaren in Zeitungspapier ein und ziehen auf die Messe nach Marratxi. Warum gerade Marratxi? Das Geheimnis liegt unter der Erde. Ganz in der Nähe der Ausstellung befinden sich die Dörfer Sa Cabaneta und Portol. Die Erde dort ist rot und ideal zum Formen und Brennen vom Ton.

Innehalb der Töpfermesse sind auch Austellungen über die Geschichte über die mit Strichen verziehrten Keramik zu sehen.  Vielleicht fregen Sie sich auch, ob es stimmt, dass die Majolika-Keramik aus Mallorca stammt. Bei der Majolika-Technik wir die Pinsel auf die noch nasse Glasur aufgetragen. Sie entstand jedoch in Italien und es war ein Bedürfniss des italienischen Marktes Porzelan nachzuamen und es mit einem fremdartigen Namen zu versehen..

Die Wasserkrüge “Peras” sind Behälter, in denen das Wasser kühl gehalten worden ist, bevor es Kühlschränke gab. Die Keramik ist hier porös, unglasiert. Steht so ein Krug an einem kühlen windigen Ort, so entsteht eine Verdunstung. Das bleibt auch bei der heissen Jahreszeit frisch. Aus ähnlichem Material sind die Blumentöpfe hergestellt, die ja auch luft- und wasserdurchlässig sind.

Ampforen waren die Transportgefässe der römischen Eroberer. Sie hatten kein Standboden, waren vorwiegend zum Transport bestimmt. Die “alfabis” sind arabischen Ursprungs, sie dienten als Vorratsgefässe für Öl, Wein und Wasser.

Das wichtigste Gerät in der mallorquinischen Küche ist die “greixonera”. Es gibt sie in den verschiedensten Grössen und sie ist immer rund. Doch ist es nicht der Ton oder die Brennung, die die greixonera wasserdicht macht, sondern die durchsichtige Glasur. Man kann sie auf dem Gasherd und im Backofen benutzen.

Auch auf Mallorca gab es den Beruf des Fesselflickers. Sie zogen vom Haus zu Haus umd die angebrochenen greixoneras mit dem Drat zu retten. Heute gibt es greixoneras gleich mit Dratgeflecht gekauft, das macht die Schüssel in sich viel stabiler.

Aber das Wahrzeichen der mallorquinischen Töpferei ist das kleine Siruell, das Tonpfeifchen. Es gibt weibliche und männliche Figuren, die Grundierung ist immer weiss, es variieren die Farbtupfe und Farbkombinationen. Der Siruell diente als Inspiration auch dem Maler Joan Miró. Er schuff Fantasiegestalten ohne sich alt zu sehr von der Urform der Siruell zu entfernen. So ging die kleine Tonflöte in die Geschichte der modernen Kunst ein.

Die Töpfer nennen die ungebrannte Keramik “Scherben”. Beim altäglichen Gebrauch geht so manches Gute Stück zu Bruch und so bleiben am Ende wieder Scherben. Die Keramik wird ersetzt, ein neuer Kreislauf beginnt und nächstes Jahr gibt es im März wieder eine neue Töpfermesse in Marratxi.

Töpfermesse in Marratxí 4.-11.3.2018

Fira del Ram: Kirmes in Palma 2018

Wenn die Kinder Ihre Eltern diese Tage um mehr Taschengeld anhauen und Familienväter am Wochenende mit vollen Händen ihr Gehalt ausgeben, ist daran Mallorca´s berühmtester Rummel Schuld. Diesjahr findet die Fira del Ram 24. Februar bis 15. April 2018 im Gewerbegebiet Son Fusteret in Palma statt.

Die Fira del Ram, die Osterkirmes, ist seit Jahren eine Institution, deren Ursprung im 13. Jahrhundert zu liegen scheint. Andere Geschichtsforscher vermuten die erste Fira so im 18. Jahrhundert. Wie auch immer, Karussels und Rutschbahn haben etwas mit dem Heiligen zu tun, der in einem Kloster aufbewahrt und von den Mallorquinern sehr verehrt wurde. Bei der Osterprozesion am Palmsonntag trugen es die Gläubigen durch die Strassen der Stadt. Zu dem volkstümlichen Gaudi zählen jedes Jahr um die 150 Schaustellerfamilien. Sie kommen von der Insel, vom spanischen Festland aber auch aus Italien und Belgien. 600 Menschen leben von den Einnahmen des Volksfestes.

Zu den altbekannten Kirmesattraktionen wie Schaukelpfedchen und Geisterkammern sind im Laufe der Jahre auch ganz hipermoderne Geräte gekommen. Wer einen gut tränierten Magen hat und schwindelfrei ist, stürzt sich in um die eigene Akse drehenden Gondl in die Tiefe oder klebt in einer riesigen Trommel, wie eine Fliege an der Wand.

Aber auch das leibliche Wohl sollte nicht zu kurz kommen. Auf der Fira del Ram haben die Bratwürste Hochsaison und kandierte Äpfel und Zuckerwatte verkaufen sich hier tonnenweise.

Schausteller und Vergnügungszüchtige kommen also auf ihre Kosten aber vorsicht – auch die Taschendiebe wollen ein gutes Geschäft machen auf der Fira del Ram!

Eckdaten:

Wo: Polígono Son Fusteret, Palma de Mallorca
Wann: 24.2.-15.4. 2018
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 17h – 23h.
Samstag und Sonntag 10 – 00h.

Fira del Ram: Kirmes in Palma 2018

Costa de la Calma: Ruhe und ideale Lage

Costa de la Calma – Küste der Ruhe: ein Ort, wo man sich am Strand, am Meer oder im Grünen entspannen kann. Es liegt zwischen Santa Ponsa und Paguera und ist über die Autobahn Palma – Andratx mit eigener Ausfahrt oder durch öffentliche Verkehrsmittel leicht zu erreichen. Hier können Sie Geschäfte, Restaurants, Bars, etc. finden, obwohl die Infrastruktur eher bescheiden ist. Dafür ist Santa Ponsa zu Fuss erreichbar.

Costa de la Calma ist nicht nur ein Urlaubsort. Hier leben ca. 1000 Einwohner verschiedener Nationalitäten, die die Ruhe suchten und hier gefunden haben.

Die Lage von Costa de la Calma ist für die Freizeitgestaltung von sowohl Urlaubern als auch Residenten ideal: 3 berühmte Sporthäfen – Puerto Portals, Santa Ponsa und Porto Adriano – sind innerhalb von 5 Autominuten erreichbar, genauso wie 4 Golfplätze: Santa Ponsa I und Santa Ponsa II, Golf Andratx in Camp de Mar und Golf Poniente.

Costa de la Calma: Ruhe und ideale Lage

Sóller Impressionen

Sóller ist ein attraktiver Ort im Nordwesten Mallorcas.

Es liegt 3km von seinem Flughafen, dem Port de Sóller, entfernt, in einem fruchtbaren, schüsselförmigen Tal und ist bekannt für seine Orangen- und Olivengärten.

Das Tal und seine umgebenden Berge, die ‚Serra de Tramuntana‘, sind beliebte Reiseziele für Menschen aus aller Welt, speziell für die jene, die sich für Sport und Natur begeistern oder sich einfach nur erholen und die Ruhe geniessen wollen, an der sich ca. 13.000 Einwohner erfreuen.

Der berühmte Elektrozug, der Sóller mit Palma de Mallorca verbindet, fährt die gleiche Strecke, wie am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ein Spaziergang durch den Ort wird zu einer faszinierenden Erfahrung. Es gibt Häuser, die ihren Ursprung im 14. Jahrhundert oder früher haben und eine grosse Anzahl modernistische Gebäude. Besonders herausragend ist die Pfarrkirche von San Bartolomé und die Bank daneben auf dem Platz ‘Plaza de la Constitución´ zusammen mit ‘Ca’n Prunera’ in der Strasse ‚Carrer de Sa Lluna‘ und einem grossen Teil der Häuser in Strasse ´Gran Vía´.

Sóller Impressionen

Puerto de Andratx, der VIP-Hafen

Puerto Andratx ist an sich eine Attraktion – schon der Weg hierher ist das Ziel. Vor lauter VIPs, Luxusautos und -Yachten vergisst man fast, dass Puerto Andratx auch ein richtiger Hafen ist – unser Video bietet einige Eindrücke…

Wenn schon das Örtchen Andratx nicht das kleinste ist,  ist sein Hafen recht gross – einer der grössten an der Westküste Mallorcas. Was bekommt man hier? Viele Restaurants, wo man direkt vom Tisch die Fische unter leichter Meeresbrise füttern kann; Souveniers neben hochwertigen Accessoires; Strandkleider neben Boutiques mit Markenware; viele Prominente Namen und Gesichter besonders im Sommer zu sehen; schöne Aussichten; viele Deutsche Residenten und Touristen; in den Bergen hinter dem Hafen in La Mola die nach Son Vida zweitgrösste Konzentration hochwertigster Immobilienobjekte; im Winter mehr Ruhe als im Sommer, aber nicht ganz zu, gerade angenehm; Luxuyachten neben Llauts, die von den Fischern auch täglich rausgefahren werden…

Mindesten einmal während des Aufenthaltes sollten Sie Puerto Andratx besuchen. Wenn nichts anderes, dann um bei der nächsten der vielen Mallorca-Reportagen im Fernsehen sagen zu können: „da war ich gerade, das ist Puerto Andratx“!

Eckdaten:
Wochenmarkt: Andratx jeden Mittwoch
Kunstmarkt: am ersten Wochenende im Juli, 10-24h
Fest der Heiligen Carmen im Hafen: 16. Juli
Puerto Andratx-Palma: 31 km
Puerto Andratx-Andratx: 4,5 km
Puerto Andratx-Aeropuerto: 40,5 km
Puerto Andratx-Golf de Andratx: 7,5 km

Puerto de Andratx, der VIP-Hafen