Museum Mallorca wieder auf

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Sechs Jahre hat es gedauert und 7,5 Mio. Euro gekostet, ab dem 24. Juli 2015 sind 14 Räume des Museum von Mallorca in Palmas Innestadt wieder auf – renoviert und umgebaut. Bis 2017 werden die restlichen Räumlichkeiten des Stadtpalastes Ayamans fertiggestellt. Insgesamt verfügt das Mallorca Museum über 1.200 Quadratmeter und über 300 Objekte, von Gemälden und Skulpturen bis hin zu Keramiken und architektonischen Fundstücken.

Viele Keramikarbeiten auf Mallorca haben einen oft unterschätzten künstlerischen Wert. Davon zeugen die Exponate im zweiten Stock des Museu de Mallorca, die alle aus der Fabrikation La Roquete stammen. Die Teller, Vasen und Krüge sind farbenprächtig mit vielen Details bemalt. Eine Kachelwand, die eine Seenlandschaft darstellt, wirkt wie ein Riesenpuzzle. In Millimeterarbeit sind Motive wie Segelschiffe, ein Haus, Bäume, Schilfgras und Wasservögel zu einem Gesamtwerk vereint.

Die Bilder der Avantgardisten aus dem XX. Jahrhundert zeigen neben Werken von Joan Junyer und Joan Fuster, die der Grup de Lluc Alcarizugerechnet werden, auch eine Arbeit von Hans Otto Poppelreuther. Sein Aquarell von der Deià stellt das Bergdorf noch aus einer unbeschwerten, längst vergangenen Zeit dar. Seltsam streng mutet in diesem Zusammenhang jedoch das Porträt Robert Graves an, das der Maler Archie Gittes 1948 von dem Schriftsteller angefertigt hat.

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