Museum Palau March in Palma

Der Palast bietet temporäre und permanente Ausstellungen, ein Auditorium für Kammerkonzerte und zeitgenössische Musik und eine erweiterte Bibliothek. Der Besucher kann als permanente Ausstellung die Skulpturensammlung von Juan March bewundern. Unter den Skulpturen sind Werke von Henry Moore, Chillida, Lobo, Rodin, Berrocal und Martín Chirino.

Die wunderschöne, große, napolitanische Krippe aus dem 18. Jahrhundert, die sonst nur in der Weihnachtszeit ausgestellt wurde, ist jetzt als Dauerausstellung eingerichtet.
Auch die Bibliothek lohnt einen Besuch, immerhin hatte es der Büchernarr Bartolomé March auf eine Sammlung von 17.000 Volumen gebracht.

Das Kulturzentrum Palau March bietet ausserdem wechselnde Ausstellungen verschiedenster Themenbereiche sowie klassische Konzerte.

Museum Palau March in Palma

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10.00 - 18.30 Uhr Samstag: 10.00 bis 14.00 Uhr

Kontakt

  • Calle Palau Real, 18
  • Palma de Mallorca

Almudaina Palast in Palma

Den Almudaina Palast in Palma finden Sie direkt neben der Kathedrale La Seu und oberhalb der Gartenanlage S´Hort del Rei. Arabische Herscher haben Almudaina als Festung ausserhalb der Stadtmauer, direkt am Meer bauen lassen und König Jaime II fügte im 14. Jahrhudert die Annehmlichkeiten des mallorquinischen Hofes dazu (1309).

Heute ist der 20.000 m2 grosse Almudaina Palast nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich, da er die Militärkommandatur der Balearen beherbergt. Auch König Juan Carlos nutzt den Almudaina Palast als seinen Amtssitz während seines alljährlichen Sommerurlaubes auf Mallorca. Auch Kronprinz Felipe y Doña Letizia haben sich während des ofiziellen Besuchs auf der Insel mit Repräsentanten des balearischen Kulturlebens in Almudaina getroffen. Ausserdem werden auch Festakten der Balearenregion hier gehalten, wie z.B. die jährliche Feier der spanischen Verfassung am 6. Dezember.

Almudaina Palast in Palma

Puerto Portals, der Hafen der blauen Stunde

Häfen gibt es auf Mallorca mehr als genug – nur ein Puerto Portals. Noble Yachten, internationale Regatten, königliche Präsenz, exklusive Boutiques und Restaurants: in Puerto Portals regiert der Luxus.

Wir haben uns auf die Suche nach der mallorquinischen Seele des Ortes gemacht: ob sie zu finden war, erfahren Sie im Beitrag.

Puerto Portals ist 1932 auf dem Reissbrett entstanden. Anders als die natürlichen Häfen dient er nicht als Umschlagsplatz für Waren. Deshalb ist er auch nicht als Tor zu anderen Kontinenten zu sehen, sondern als Tor zu einer anderen Welt – der Welt der Reichen und Schönen, der Welt des Prunks und des Pomps.

Die Yachten, die hier vor Anker liegen, haben vor allem eins gemeinsam: sie sind teure Schmuckstücke und spiegeln das wieder, womit sich dieser Ort rühmt: die Anlaufstelle für die High-Society zu sein.

Man muss kein König sein, um hier essen zu gehen aber: vielleicht sieht man einen. König Juan Carlos und seine Familie sind hier im Sommer oft zu Gast, genauso wie Claudia Schiffer oder Antonio Banderas. Der Ort ist genauso exclusiv wie seine Besucher und Liegeplätze sind hier heiss begehrt. Es könnte ja sein, dass man einen Prominenten als Schiffsnachbarn hat.

Wer beim Aufzählen und anschliessendem Verspeisen der Köstlichkeiten zum Schwitzen kommt, der kann auch in Porto Portals ein Bad nehmen. Der Sandstrand ist nur einen Katzensprung entfernt. Das Dolce Vita wird hier buchstäblich zelebriert.
Vorne im Hafenbecken geht es nicht so leger zu. Hier pflegt jeder, der es sich leisten kann, vornehm seine individuellen Müssiggang und zeigt Flagge. Und obwohl die Erbauer des Hafenortes sich Mühe gegeben haben, wirkt Puerto Portals wie eine Filmkulisse eines Disneystudios – allerdings wie eine perfekte.

An einem Ort, wo die High Society residiert, fehlen natürlich auch nicht die passenden Boutiquen. Exclusives Shoppen ist in zahlreichen Läden möglich. Die Kleidungsstücke sind alles Designerware und bei weitem nicht von der Stange, auch wenn sie auf einer hängen. Während sich die Menschen langsam auf die Nacht vorbereiten, kehrt in Puerto Portals langsam Ruhe ein. Und offenbart des Ortes schönstes und vielleicht auch wahres Gesicht, passend zur blauen Stunde.

Puerto Portals, der Hafen der blauen Stunde

The St. Regis Mardavall Eröffnung

“Es ist möglich, sich in einen Ort zu verlieben, genauso wie in eine Person” – der Meinung ist nicht nur Alec Waugh, sondern auch die Unternehmensgruppe Schörghuber, die seit Jahren auf Mallorca ihr Geld investiert. Hotel Arabella Sheraton, Castillo Hotel Son Vida und jetzt – Mardavall Hotel und Spa. “Eine Reise für die Sinne” hiess die GrandGala, zu der Stefan Schörghuber persönlich eingeladen hat und alle kamen – 650 Gäste insgesamt.

Der Eingang zwar ein wenig extravagant, aber alle erwarteten noch eine traditionelle Eröffnung mit Sitzordnung nach Rang und Namen. Da hat sich aber das Haus was Anderes überlegt. Ab in die mediterrane Nacht und alle 5 Sinne geniessen lassen: beim Essen, Trinken, tanzen und vor allem – staunen. 8 Events finden gleichzetig statt – vom Actionpainting bis zum Wassertanz – und führen die Gäste durchs ganze Hotel. Kaviar, Suschi, südafrikanisch, mallorquin, das Essen war genauso international gemischt, wie die Künstler, die Organisatoren und die Eingeladenen.

Und weiter gehts – Antonio Marquez himself führt durch ein atemraubendes Spektakel.

Feuerwerk schliesst den Abend – und lässt alle wortwörtlich mit offenem Munde da stehen.

Im Beitrag zu sehen sind unter anderen:
· Stefan Schörghuber im Gespräch
· Peter-Christian Haucke, damaliger deutscher Konsul im Gespräch
· Francesc Antich, damaliger Ministerpräsident der Balearen
· Celesti Alomar, damaliger Tourismusminister der Balearen
· Tiffany Blackman, damalige Direktorin von Ibatur
· Joan Bauzá, Tourismusministerium der Balearen, mit Frau
· Katelyn Magnusson, Society Lady
· Udo Walz, Coiffeur

Extras

  • Halbe Portionen
  • Meerblick
  • Vegetarisch möglich
  • WLAN

Kardinal Despuig

Wer das Landgut Raixa besucht, wird vergebens nach dem Museum des Kardinals Antonio Dameto i Despuig Ausschau halten. Der Kardinal hatte eine wichtige Sammlung neoklassizistischer Skulpturen im 18. Jahrhundert aus Rom auf den berühmten Landsitz bringen lassen. Sie sind jetzt ein einem Saal des Schlosses Bellver in Palma zu besichtigen.

Erzherzog Ludwig Salvator berichtet in seinem Anfang des 20. Jahrhuderts erschienenem Werk „Die Balearen“ über das Landgut Raixa. Damals waren die Bildhauerwerke aus Italien in dem ebenerdigen Erdgeschoss des Landgut untergebracht. Sie waren in jene Zeit nur einigen aristokratischen Kunstkennern, wie z.B. dem Erzherzog, zugänglich. Heute kann sie jedermann wochentags im Schloss Bellver besichtigen.

Anglada Camarassa

Maler suchen auf unterschiedlichste Weise Inspiration: Joan Miró zum Beispiel suchte sie in der Weltstadt Paris, ein anderer Maler, der Künstler Hermen Anglada Camarasa, tat es ihm gleich.

Mit 41 Jahren kehrte Camarasa nach Mallorca zurück. Seine schönsten Bilder werden in einer permanenten Ausstellung in der Fundación La Caixa gezeigt. Seine grossen Momente hatte der Künstler Hermen Anglada Camarasa in der Zeit, als er in Paris weilte. In der Weltstadt hielt er sich von 1894 bis 1909 auf. Dann folgte die mallorquinische Phase, die der vorhergehenden in nichts nachsteht. Zahlreiche Werke entstanden in der Zeit von 1946 bis zum Tod des Künstlers 1959 in Pollença.

Erzherzog L. Salvator, Son Marroig

In den Felsen mit dem 18m grossen Loch und das Landgut Son Marroig hatte sich die kaiserlich königliche Hoheit Erzherzog von Österreich Ludwig Salvador von Harzburg und Burgund sofort verliebt. Und als er nach 3 Jahren wieder zwischen den Inseln kreuzte, beschloss er, hier und nirgendwo anders wohnen zu wollen. Zur Verwunderung der Einheimischen kaufte er den steinigen steil abfallenden Grund an der Nordwestküste und machte es sich in Son Marroig gemütlich. So hatte die Insel für einen weiteren bekannten Turisten nur ein Kopfschütteln übrig.

Historiker haben die Mallorcavorliebe des Erzherzoges auf seine mediterrane Abstammung zurückgeführt. Seine Mutter war die Tochter des Königs von Neapel und Siziliens, eines Gebietes, das vorher einmal zur Krone Kataluniens und Aragón gehört hatte von der auch Mallorca regiert worden war. Vielleicht findet sich hier auch der Grund für ein weiteres Talent des Naturwissenschaftlers. Mit Sprachbarrieren hatte er jedenfalls nicht grossartig zu kämpfen. Er soll ça. 14 Sprachen beherrscht haben. Das ist mal wieder richtig zum neidisch werden.

Heute ist der Landsitz Son Marroig immer noch in privater Hand. 1924 wurde aber ein Teil für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Vater der heutigen Besitzerinnen hatte zu Ehren des Erzherzogs, der ihm das Gut anvertraut hatte, als er es wegen des Ausbruchs des 1. Weltkrieges verlassen musste, ein Museum eröffnet. Dessen Aufbau ist seitdem auch nicht weiter verändert worden. In 3 Räumen findet man Schriften, Bilder und Fotos von Ludwig und von seinen Freunden, zu denen auch Sissi zählte. Ein wahrhaft romantisches Plätzchen, was unser Team vor allem in doppelt weiblicher Besetzung zu den wildesten Vermutungen über das Liebesleben des intelligenten reichen Mannes veranlasste. Im Museum erzählt man uns, was wir hören wollen: eine tragische Liebesgeschichte.

Ludwig ist mal wieder eigene Wege gegangen und dabei hat es nicht mit Sissi gefunkt. Der gesellschaftliche Aussteiger fühlte sich zu einer armen Zimmermannstochter hingezogen, Catalina, die zu Beginn der Beziehung weder lesen noch schreiben konnte. Doch schon nach kürzester Zeit beherrschte sie a la „my fair lady“ deutsch, italienisch, französisch und arabisch. Das tragische Ende der Romanze kam mit dem frühen Tod der Angebeteten, die bereits mit 47 Jahren an Lepra starb. Luis Salvador wurde 68 Jahre alt. Am 12. Oktober 1915 verstarb er ohne nach seiner bereits erwähnten Abreise wegen des Kriegsausbruches auch nur ein mal auf die Insel zurückgekehrt zu sein. Was wir ihm besonders hoch anrechnen sind seine ersten Beiträge zum Umweltschutz. So weigerte er sich zum Beispiel, den Weg zu seinem Yachtanlegeplatz begradigen und asphaltieren zu lassen.