Spitzeneis aus Soller

Sa Fàbrica de Gelats, die berühmte Eisfabrik, liegt im Herzen des pitoresken Bergstädtchens Sóller, inmitten der ursprünglichen Bergwelt Mallorcas. Hier wird Eiscreme, im wahrsten Sinne des Wortes, gelebt, gearbeitet und natürlich genossen. Der jahrhundertalten Tradition der Eiszubereitung folgend, finden nur beste und natürliche Rohstoffe, insbesondere aus den hiesigen kleinen Obstplantagen, Anwendung für die beste Eiskrem.

Qualität, die man schmecken kann, basiert auf der Natürlichkeit der Zutaten wie frische Milch und Sahne, Früchte frisch vom Baum, direkt und schonend verarbeitet – und auf Liebe zum Produkt.

In der Eismanufaktur Sa Fabrica de Gelats wird mit moderner Technik, mit altem Wissen, mit besten Rohstoffen und grossem Ehrgeiz die beste Eiskrem hergestellt. Täglich verspeisen tausende von glücklichen Eiskennern die köstlichen Kreationen der Sa Fabrica de Gelats unter der Marke „Fet a Sóller“ frei nach dem Motto: gelatissim, cremosissim, naturalment.

Spitzeneis aus Soller

Kontakt

Extras

  • Halbe Portionen
  • Haustiere erlaubt
  • Kindermenü
  • Kreditkarte
  • WLAN
  • Zum Mitnehmen

Zug Palma-Sóller, "der rote Blitz"

Zugfahren soll langweilig sein? Dann machen Sie mal eine Fahrt mit dem historischen Zug, der tagtäglich von der Plaza España nach Sóller fährt. Bei der Reise gibt es jede Menge zu sehen: Orangenbäume, Blumen, grüne Bäume und 13 Tunnel müssen durchquert werden, bevor es heisst: Endstation Sóller.

Seit 1912 zuckelt der Zug tagtäglich von Palma nach Sóller. Eine Stunde braucht die vielsagend „Roter Blitz“ genannte Bahn, um die 27 Kilometer zurückzulegen. Nicht gerade zügig, aber dafür haben die Fahrgäste genügend Zeit, die vorbeifliegende Landschaft zu betrachten. Und die führt wohl durch das schönste Stück der Tramuntana, mitten durch die Orangen- und Zitronenhaine. Endstation ist Sóller. Hier wurden damals die Zitrusfrüchte eingeladen und so nach Palma transportiert: Anfang des XX. Jahrhunderts war gerade das Vitamin-C mit seinen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit entdeckt worden. Die Nachfrage nach Orangen war also enorm hoch, die Mallorquiner stiegen in das Exportgeschäft mit ein.

Am 16. April 1912 machte sich der Zug erstmals auf den Weg, Start war damals wie heute der Jugendstilbahnhof in Palma. Seit der Jungfernfahrt hat sich nicht viel verändert, nur dass der Rote Blitz heute Touristen statt Orangen befördet. Einmal am Tag gibt es eine Sonderfahrt, da hält der Zug 10 Minuten lang auf einer Plattform und bietet den Fahrgästen Zeit, ein unvergessliches Foto zu machen.

Puerto Pollença, Cala San Vicente, Formentor

Den geografischen Gegebenheiten ist es zu verdanken, dass die Küstenregion um Pollença noch teilweise unbebaut ist. Die Natur hat der Urbanisationswut einen Riegel vorgeschoben. An der rauen, manchmal senkrecht abfallenden Felsenküste brechen sich nicht nur in den Wintermonaten turmhohe Wellen. Im Nord-Nordwesten Mallorcas haben sich Land und Meer auf überwältigende Weise mit einander verzahnt. Malerische Kleinbuchten werden von den bizarren Felsen der nördlichen Sierra de Tramuntana umrahmt, während sich im Dreieck Pollença – Cala San Vicente – Puerto Pollença grosse Fruchtplantagen ausbreiten. Doch der Ansturm der Touristen gilt den Sandstränden. Die Bahias von Pollença und Alcudia zählen auf Mallorca zu den beliebtesten Tummelplätzen von Bade- und Sonnenhungrigen.

Wegen des langen Sandstrands, der guten Windverhältnissen und der Wassertiefe ist die Bahia de Pollença ein beliebtes Ziel der Surfer aus aller Welt geworden. Erzherzog Ludwig Salvator beschreibt in seinem Werk über die Balearen, das im Jahre 1997 erschien, ausführlich das Fischerdorf des Puerto. Er schildert darin den kleinen Weg, der dem Sand entlang durch die Bahia de Pollenca führt. Den breiten Sandstrand erwähnt er dabei nicht. Dieser war vor 100 Jahren noch unbeachtet, ein nutzloses Stück Land.

General Franko liess von republikanischen Kriegsgefangenen, die haupsächlich aus dem Baskenland stammten, von Cap de Formentor um die gesamte Bucht von Pollença bis hin zu Cap Pinar auf der Halbinsel Sa Victoria eine Strasse bauen. Noch heute unterhält die spanische Armee am Cap Pinar einen Stützpunkt, der militärisches Sperrgebiet ist.

Die erfolgreichste Kriminalautorin unserer Zeit, Agatha Christie, hat begeistert über Porto Pollença geschrieben. In den ersten Jahrzenten des 20. Jahrunderts gab es in Porto Pollença lediglich einige kleine Familienhotels, die ersten Urlauber waren britischer Nationalität. Der Port, wie ihn die Pollençienes nennen, hat auch nie seinen britischen Charakter verloren. Nach wie vor zieht er die betuchteren anglosächsischen Urlauber an, die wenig zu tun haben mit Hochburgen des englischen Massentourismus in Magalluf und Palma Nova.

Der katalanische Künstler Anglada Camarasa lebte viele Jahre in Puerto Pollença und verstarb dort im Jahre 1959. Er wird als der Gründer der pollençienischen Schule bezeichnet, eine Künstlervereinigung, zu der auch der Fotograf Guillem Bestard zählte. Camarasa machte Mallorca weit über die Grenzen bekannt. Viele Maler liessen sich in dem ehemaligen Fischerhafen nieder, 1930 wurden dort schon 500 Einwohner registriert.

Der Künstler aus Argentinien Adam Diehl liesst das legendäre Hotel Formentor erbauen. Es ist noch heute ein luxuriöser Treffpunkt internationaler Prominenz.

Der Königliche Segelklub im Puerto ist ein Gebäude im futuristischen Stil, das schon kalifornische Züge hat. Der Naturhafen in der Bucht von Pollença ist von den hohen Wellen relativ geschützt.

An der Posessión Boquer vorbei führt ein Weg zu der Cala Boquer: zwischen der Serra de Cavall Bernat und dem 353 m hohem Coll de Mormorall kommt man zu dieser malerischen Bucht.

Das Tal von San Vicente ist nicht nur für Landschaftsmaler reich an Motiven. Neben prehistorischen Höhlen gibt es hier auch eine Brücke aus der Zeit der römischen Besatzer. Dem Tal entlang verläuft eine fruchtbare Ebene, die in den Archiven schon immer als eine ertragreiche Landschaftsregion eingetragen worden ist. Noch heute existieren hier Landgüter, auf denen ohne Hightec-Massenzucht eine stattliche Zahl von freilaufenden Hühnern und freundlichen Schweinen sowie friedliche Scharf- und Ziegenherden leben. Das Tal stellt eine natürliche Verbindung zwischen dem offenen Meer im Norden und der Bucht von Pollença dar. Es umfasst auch ein aussergewöhnlich reizvolles Wandergebiet, das auch dem archeologisch Interessierten Studienmöglichkeiten bietet.

Die Cala de San Vicente besteht aus 3 Sandbuchten und öffnet sich zum Norden hin. Sie ist nur wenig von den Stürmen des Nordwinds, des Tramuntana, geschützt. Auch die Felsformation der Serra de Cavall Bernat, die mit ihren Spitzen und laufend schwingenden Linien an Pferdeköpfe mit anschliessenden Pferderücken erinnert, bietet keine Abschirmung. Dann schickt der Nordwind seine heftigen Bölen, dann schlagen die aufgepeitschten Wellen mit heftigen Getöse in Sekundenschnelle an den Gesteinen vor.

Natur pur – einfach wunderschön.

Tramuntana Gebirge, ein wildes Gebirge

Wenn man als Tourist auf Mallorca landet, ist einer der ersten Anblicke die der Sierra de Tramuntana, der Gebirgskette Tramuntana.

Während von Palma nach Sóller ein einziger Zug fährt, durchschneiden im Vergleich die Alpen rund 8.000 km Eisenbahn. Trotzdem fordern die Umweltschützer seit langem die Deklarierung der Kette zum Naturschutzgebiet. Bedrohte Tierarten wie der Voltor negre, der Mönchsgeier, oder “ferreret”, der kleine Frosch, konnten gerade noch vor dem Aussterben bewahrt werden.

Knapp 1.000 Quadratkilometer gross und 100 km lang ist die Tramuntana das Wasserparadies der Insel. In den 19 Grossgemeinden, die die Serra de Tramuntana ausmachen, hat die Landwirtschaft seit Generationen die Bewohner ernährt: Scharfe, Ziegen, Mandeln, porc negre (scharze Schweine). In den mallorquinischen Herrenhäusern Possesiones, verlief die Existenz in den traditionellen Bahnen – bis vor ca. 40 Jahren.

Valldemossa, Son Marroig, S´Estaca, Sa Calobra sind die Merkmale der Tramuntana, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Und wer das Wandern mag, fühlt sich von den Bergen Mallorca sowieso magisch angezogen.

Eine schöne audiovisuelle Vorstellung Tramuntanas – ausser diesem Teleweb-Beitrag natürlich – können Sie in Costa Nord in Valldemossa sehen, mit Michael Douglas in der Hauptrolle.

(28.6.2011) Tramuntana ein Welterbe
Die Gebirgskette Tramuntana ist ein Welterbe, erklärte UNESCO gestern, am 27.6.2011. Alle Mallorca-Liebhaber wussten schon lange, dass Tramuntana ein magisches Gebirge ist, jetzt erst recht. Nicht viel ändert sich, aber ein UNESCO-Stempel platziert wieder Mallorca auf der Weltkarte und wir alle können uns beglückwünschen – diesmal mit einem tollen Grund.

Tramuntana Gebirge, ein wildes Gebirge

Orangenbäume

Mallorca hat vieles zu bieten. Nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch wunderschöne Orte und Landschaften, die den Besucher verzaubern. So z.B. die zahlreichen fruchtbaren Obstgärten der Orangenbäume, die Täler überdecken.

Die Orange ist ein mittelgrosser, immergrüner Baum mit einer Wuchshöhe bis zu 13 m und stammt ursprünglich aus Südostasien. Sie ist die am meisten angebaute Zitrusfrucht vor der Mandarine und der Zitrone und reift in mediterranem Klima am besten. Eine runde Baumkrone, ovale Blätter, Zweige mit grossen Dornen und weissgefärbte wohlriechende Orangenblüten zeichnen den Orangenbaum aus. Seine Frucht, die süsse Orange, ist typisch für mallorquinische Gegenden wie Sóller und kann dank ihrer zahlreichen Vielfalt das ganze Jahr über verzehrt werden.

Der Anblick dieser prächtigen Orangenfelder, bietet ein Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit und lädt den Besucher zum Träumen ein.

Sobrassada und Käse Mallorcas

Heute laden wir Sie ein, mallorquinischen Käse und mallorquinische Wurst zu probieren. Im Rahmen der Promotion einheimischer Agrarprodukte durch die „Consellaria de Agroalimentaria“ und die Firma „Semilla“ können am Wochenende des 15. und 16. März an verschiedenen Orten Mallorcas einheimische Köstlichkeiten des „Bon Gust“ – des guten Geschmacks – gekostet werden.

Fangen wir im Süden der Insel in der Käserei „Formatges S´ Atalaia“ in der Nähe von Llucmajor an. Hier bemüht man sich, die gleiche kunsthandwerkliche Herstellung von Schafs- und Ziegenkäse beizubehalten, wie sie erstmals im Jahr 1407 urkundlich erwähnt wurde. Sie können die Produkte bei einem Besuch am Wochenende um 10.00 Uhr oder um 12.00 Uhr testen. Die Käserei liegt ungefähr 8 Kilometer hinter Llucmajor Richtung S´Estanyol.

Noch weiter im Süden in der Nähe von Campos liefern die 60 schwarzbunten Friesenkühe der Familie Burgueras mit 1000 Litern Milch pro Tag einen erstklassischen Grundstoff für delikaten Käse: 80 Kilo werden hier jeden Tag produziert. Doch auch den frischen Rahmquark sollten Sie sich nicht entgehen lassen. „Formatges Ca´n Burguera” liegt auf der Landstraße Campos – Colònia Sant Jordi, ca. 7 Kilometer hinter Campos. Probiert werden darf Samstags zwischen 9.00 und 13.00 Uhr und 15.00 und 18.00 Uhr und Sonntags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr.

Die berühmte Paprikawurst, die Sobrassada, ist normalerweise von weißen Schweinen. Sobrassada von schwarzen Schweinen gilt als besondere Delikatesse. Ganz besonders gut schmeckt diese bei „Ca´n Manxa“ in Felanitx in der Calle Pare Aulí, 13, nur am Samstag, den 15. März von 10.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Ebenfalls bei Felanitx finden Sie die Firma „Ramaders Agrupats“, ungefähr einen Kilometer in Richtung Porreres. Spezialisiert auf frisches Fleisch und „Embutidos“ – Wurstwaren -, wird aber auch Käse angeboten, das heißt, Sie sollten nicht nur die Sobrassada, sondern auch einen Käse – vielleicht den mallorquinischen „Ca´n Roig“ – probieren. Jeweils am Samstag oder Sonntag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr haben Sie dazu Gelegenheit.

In Sóller können Sie bei „Embutidos La Luna“ die ganze reichhaltige Aufschnittpalette Mallorcas probieren, besonders zu empfehlen sind hier neben der Sobrassada die zarten Patés, aber auch die kleine Blutwurst, die „Butifarron“, oder die dunkle „Camaiot“-Wurst aus magerem Fleisch und vielen Gewürzen. „Embutidos La Luna“ ist in der Avenida Astúries, 4-A in Sóller und offen zwischen 10.00 und 13.00 Uhr.

In Artá bei „Ca´n Balaguer“ gibt es ein reichhaltiges Angebot an Sobrassada vom weißen als auch vom schwarzen Schwein. Die Fleischerei ist in der Calle Gran Via de la Constitució, 55 und hat ebenfalls zwischen 10.00 und 13.00 Uhr geöffnet.

Jetzt wünschen wir Ihnen einen guten Appetit und viel Spaß beim Probieren!