Mauren und Christen in Sóller 14.5.2018

So ganz historisch verläuft der Tag der Mauren und Christen jedes Jahr, diesmal am Montag den 14. Mai, nicht. Den Anlass für das Spektakel der Neuzeit gab die Erneuerung der Herrschaft der Türken über das Mittelmeer Ende des 15. Jahrhunderts. Von Nordafrika aus starteten sie ihre Seeräuberzüge ins westliche Mittelmeer. Der Versuch Karls von Habsburg zusammen mit Aragon, den Balearen und Kastilien die Piraten in einer Seeschlacht zu besiegen schlug fehl. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts war kein Küstenstück vor Plünderungen sicher. Davon konnten auch die Einwohner von Alcúdia, Andratx, Pollença und Sóller ein Lied singen. Bis heute zeugen die rund um die Insel verstreuten Atalayas, die Wachtürme vor der Bedrohung durch die Seeräuber.

Die Sóllerics feiern an jedem 11. Mai den glücklichen Ausgang einer Schlacht aus dem Jahre 1561. Wie es genau zu dem Sieg kam, weiss zumindest von den Jugendlichen heute keiner mehr. Aber auf jeden Fall wollen alle die Türken sein, die prima schwarz angemalt sind, Frauen verfolgen und Schiff fahren dürfen. Weit nach 15 Uhr, dem angekündigten Startschuss, fahren die Moros dann endlich hinaus in die weite See, um gleich darauf unter Verwünschungen zurückzukehren. Am Strand warten schon die Christen, die ihre Flinten mit selbstgemixtem Schiesspulver füllen und fleissig in die Luft ballern. Die mallorquinischen Frauen halten sich zuerst noch etwas abseits und singen ihre Kampflieder. Den tapferen Frauen von Sóller sagt man nach, letztendlich für den Sieg gegen die Türken verantwortlich zu sein. Sie haben in dem Moment angegriffen, als ihre Männer zu unterliegen drohten.

Als Besucher sollte man das Spektakel mit Humor nehmen und das teure Capy aus dem Seglerladen lieber zuhause lassen…

Mauren und Christen in Sóller 14.5.2018

Spitzeneis aus Soller

Sa Fàbrica de Gelats, die berühmte Eisfabrik, liegt im Herzen des pitoresken Bergstädtchens Sóller, inmitten der ursprünglichen Bergwelt Mallorcas. Hier wird Eiscreme, im wahrsten Sinne des Wortes, gelebt, gearbeitet und natürlich genossen. Der jahrhundertalten Tradition der Eiszubereitung folgend, finden nur beste und natürliche Rohstoffe, insbesondere aus den hiesigen kleinen Obstplantagen, Anwendung für die beste Eiskrem.

Qualität, die man schmecken kann, basiert auf der Natürlichkeit der Zutaten wie frische Milch und Sahne, Früchte frisch vom Baum, direkt und schonend verarbeitet – und auf Liebe zum Produkt.

In der Eismanufaktur Sa Fabrica de Gelats wird mit moderner Technik, mit altem Wissen, mit besten Rohstoffen und grossem Ehrgeiz die beste Eiskrem hergestellt. Täglich verspeisen tausende von glücklichen Eiskennern die köstlichen Kreationen der Sa Fabrica de Gelats unter der Marke „Fet a Sóller“ frei nach dem Motto: gelatissim, cremosissim, naturalment.

Spitzeneis aus Soller

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Extras

  • Halbe Portionen
  • Haustiere erlaubt
  • Kindermenü
  • Kreditkarte
  • WLAN
  • Zum Mitnehmen

Golf Son Termens – 1. Teil

Diesmal möchten wir Ihnen den Golfplatz Son Termens vorstellen: im Mai 1998 eröffnet, liegt er in einem aussergewöhnlich schönen Tal der Gemeinde Bunyola, nur 10 Kilometer von Palma entfernt.

Eingebettet in die Ausläufer des Tramuntana Gebirges, bietet Son Termens einen tollen Ausblick auf Palma und das Meer. Wer ein Wert darauf legt, natürliche Umgebung ohne Zivilisation bei eine Spielrunde zu erleben, ist in Son Termens richtig, denn der Platz ist an die natürlichen Gegebenheiten bestens angepasst. Das einzige Haus zu sehen ist das Clubhaus, ganz in mallorquinischem Stil gebaut, wo das Serviceangebot vom Restaurant bis zu Caddies stimmt.

Michel Monnard von www.golfschule-mallorca.net begeleitet uns in Son Termens. Im 2. Teil der Reportage gibt er konkrete Spieltipps zu den schwierigsten der 18 Löcher.

Golf Son Termens
Ctra. de S’Esglaieta, Km. 10
Bunyola – Mallorca
T +34 971 61 78 62
F +34 971 61 78 95

Beitrag: Stephanie Drevsen

Bunyola, das andere Mallorca

Manche kennen das Dorf in der Sierra de Tramuntana durch den Halt des Zuges von Palma nach Sóller. Die Fahrt geht durch mehrere Tunnels entlang der Strasse dann durch die Sierra de Alfabia. Bei Bunyola besticht der Blick gegen Westen auf das langerstreckte Teix-Massiv. Unteralb des Berges, mit der Zuschreibung von magischen Kräften, ragen bedeutend niedriger die drei bizarren Spitzen: Son Poc, Puig de Son Nassi und Puig de Bernasa empor.

Bunyolas Häuser schmiegen sich eng an den Berghang. Es weht immer eine frische Briese. Die Jahresstatistik der Meteorologen belegt immer eine etwas niedrigere Mitteltemperatur als auf der übrigen Insel. In der Gemeinde leben heute 5000 Einwohner. Die Zahl der Bunyolers ist in den 10 letzten Jahren nicht etwa deshalb um 1000 Personen gestiegen, weil hohe Geburtenraten zu verzeichen waren. Durch die ausgebaute und begradigte Strasse von Palma nach Sóller zum Tunnel von Sóller sind die 17 Km Entfernung zu Palma ein Katzensprung geworden. Die Bunyolers wohnen im Bergdorf, geniessen die ländliche Umgebung in ihrer Freizeit und arbeiten in Palma. Die Kommune Bunyola hat eine Fläche von rund 84 Quadratkilometern. Zur Gemeinde gehören das Bergdorf Orient und der 1987 entstandene Retorten- und Schlafort Palmanyola.

Bunyola erhielt seine kirchenrechtliche Existenzberechtigung wie so viele andere Dörfer Mallorcas nach der christlichen Eroberung. Aus Rom kam im Jahr 1248 durch die päpstliche Bulle von Inozenz dem IV die Genehmigung, eine Pfarrei zu gründen. Aber die Kirche Bunyolas wurde erst im XVIII. Jahrhundert fertiggestellt, bis dahin begnügten sich die frommen mit einer kleinen Kapelle. Doch die eigentliche Entwicklung des Dorfes ist mit seiner geografischen Lage verbunden. In Bunyola trennen sich die Wege nach Sóller in das Tal von Orient. Als die Menschen noch mit Muli- und Eselskarren ihre Güter transportierten und Reisernde mit Pferdekutschen oder hoch zu Ross auf den holprigen Strassen über die Pässe nach Sóller fuhren, betrug die Fahrtdauer noch mehrere Tage. Auf dem Weg entstanden Herbergen und es gab Händler, die die Reisenden auf ihrem Weg mit Proviant belieferten. Doch auch die Landgüter in der Nähe des Dorfes brauchten Handwerker, die sich in Bunyola niederliessen.

Ob der Name des Ortes vom lateinischen uineola abstammt, dem Synomym für Weinbau, oder auf arabische Ursprünge zurückgeht, ist nicht belegbar. Ein maurischer Emir mit dem Namen Buyula-Musu regierte in arabischer Zeit eine Alqueria von immensen Ausmassen, die über Bunyola bis nach Banyalbufar reichte. Vielleicht sind schon in dieser Zeit die grossen Possesionen entstanden. Genauso möglich ist aber auch ein früherer Zeitpunkt. Beides ist unter Historikern noch umstritten. Die Landgüter Alfabia, Biniforani, Barcelona, Alqueria Blanca, Raixa, Biniatar, Coma-Sema und Alqueria d`Avall gehören zu den prächtigsten Kulturgütern Mallorcas. Wann immer mit ihrem Bau begonnen wurde, weiss keiner. Sicher ist nur, dass sie über alnge Zeiträume hinweg entstanden sind. War die Jahresernte besonders gut, gaben die Besitzer den Bau neuer Gebäudetrakte in Auftrag. Ständig wurden von den Landarbeitern die Wohnhäuser, Ställe, Scheunen und Geräteschuppen ausgebessert. Vor allem die Ölpressen, die für den finanziellen Gewinn von grosser Bedeutung waren, bedurften mit ihrer ausgeklügelten Mechanik einer sorgsamsten Wartung.

Die norwestlich verlaufene Ebene von den Vorständen Palmas zu den Ausläufern der Serra de Tramuntana ist ein fruchbares Tal. Auch heute noch stehen dort unzählige Mandel-, Johannisbrot- und Ölbäume. Um die Jahrhundertwende sind 35% des gesamten Olivenölproduktion Mallorcas in den Possesiones Bunyolas hergestellt worden. Heute werden nur noch 10% der Oliven von den Bäumen geerntet. Die Konkurrenz aus Italien, Griechenland und auch von spanischem Festland ist übermächtig geworden. Auch um die mallorquinischen Mandeln ist es sehr schlecht bestellt. Die weitläufigen Plantagen sind nur mit kräftigen Subventionen durch die EU Agrarkommision zu erhalten. Der weltweite Siegeszug der kalifornischen Mandeln hat den Niedergang besiegelt. Haute ist die Existenz der endlosen Baumreihen fast nur noch dem Umstand zu verdanken, dass die Hochglanzbroschüren der Reiseveranstalter mit ihrer traumhaften Blütenpracht werben.

Doch zu den Zeiten, in denen Oliven, Mandeln und Johannisbrot noch eine gute Ernte-Erträge brachten, konnten einige Landarbeiter für sich und ihre Familien eigene Casitas bauen. So wurden sie zu Bunyolers. ..

Vor allem die Gärten von Alfabia werden heute den arabischen Landschaftgestaltern zugeschrieben. Es gibt Historiker, die beeindruckende Bauten, geniale Bewässerungssysteme und Gärten mit üppiger Vegetation ferne den muselmanischen Zeit Mallorcas zurechnen. Für sie ist die Geschichte der Insel wie ein orientalischer Teppich, der sich aus vielen Knoten, Ornamenten und Farben zusammensetzt, die den Charakter der nordafrikanischen Eroberer tragen. Wieder andere der Geschichtsschreiber sind auf die tiefreichenden Wurzeln der mallorquinischen Identität bedacht und betonen ständig, dass die Maurer auf Mallorca die perfekten Wassersysteme und die intelligent angelegten Terrassenlandschaften schon vorgefunden hätten. In ihren Augen haben die Moros diese Errungenschaften allenfalls verfeinert. Sie gestehen ihnen gerade noch zu, den verwilderten Ölbäumen Zweige mit früchtetragenden Sorten aufgepfropft und in den Patios Zitronenbäume gesetzt zu haben.

Der Aufstieg der Possesionen in der Neuzeit hing eng mit einem sensationellen technischen Fortschritt zusammen. Im Jahre 1912 wurde nach einer Bauzeit von fast 6 Jahren die Bahnlinie Palma-Sóller eröffnet. Die reichen Orangen-Plantagen-Besitzer aus dem „goldenen Tal“ der süssen und saftigen Frucht transportierten ihre Schätze nach Palma. Die technisch-praktikabelste Streckenführung brachte Bunyola eine Bahnstation. Die Zugverbindung erleichterte schalgartig der Besitzern der Possesionen in der Umgebung die Transporte ihrer Güter auf dem Schienenwege. Ihr ohnehin bereits beträchtlicher Reichtum vergrösserte sich durch die damfenden Stahlrösser, die die Maxime, Zeit ist Gold, damals schon zu ungeahnten Ufern führte. Als der deutsche Siemenskonzern die Strecke später auch noch elektrifizierte, war der Warenverkehr der Possesionen im modernen Takt garantiert.

Voltor negre, der Mönchsgeier

Der Voltor negre, der Mönchsgeier, ist einer der bedrohten Tierarten Mallorcas, Anfang der 80er Jahre gab es auf Mallorca nur noch 20 Exemplare dieses emblematischen Bewohners der Gebirgskette Sierra de Tramuntana.
Dank der Bemühungen der balearischen Regierung und GOB (Grup balear de ornitología y defensa de la naturalesa), die europaweit Schutzprogramme für den Mönchsgeier durchführen, befinden sich derzeit auf Mallorca ca. 70 Exemplare des majestätischen Vogels.

Der Möngsgeier ist der grösste Greifvogel Europas, kann bis zu 1,10 m gross, 8 kg schwer und 40 Jahre alt werden. Der Voltor negre baut sein Nest in Baumkronen und wenn er einmal ein Paar bildet, bleibt es lebenslang zusammen.

Die Schutzprogramme tragen zur Erholung des ganzen Ökosystems des Tramuntana Gebirges bei. Als Besucher Mallorcas kann man auch dazu einen Beitrag leisten, den Vogel nicht zu stören, oder sogar am Hilfsprogramm als Freiwilliger selbst teilnehmen.

Wer einmal die Gelegenheit hatte, den Mönsgeier über die höchsten Gipfel der Sierra de Tramuntana am Himmel kreisen zu sehen, so leicht und so machtvoll, schwerelos wie eine Feder, der wird davon trämen, selbst Ikarus zu sein.

Tramuntana Gebirge, ein wildes Gebirge

Wenn man als Tourist auf Mallorca landet, ist einer der ersten Anblicke die der Sierra de Tramuntana, der Gebirgskette Tramuntana.

Während von Palma nach Sóller ein einziger Zug fährt, durchschneiden im Vergleich die Alpen rund 8.000 km Eisenbahn. Trotzdem fordern die Umweltschützer seit langem die Deklarierung der Kette zum Naturschutzgebiet. Bedrohte Tierarten wie der Voltor negre, der Mönchsgeier, oder “ferreret”, der kleine Frosch, konnten gerade noch vor dem Aussterben bewahrt werden.

Knapp 1.000 Quadratkilometer gross und 100 km lang ist die Tramuntana das Wasserparadies der Insel. In den 19 Grossgemeinden, die die Serra de Tramuntana ausmachen, hat die Landwirtschaft seit Generationen die Bewohner ernährt: Scharfe, Ziegen, Mandeln, porc negre (scharze Schweine). In den mallorquinischen Herrenhäusern Possesiones, verlief die Existenz in den traditionellen Bahnen – bis vor ca. 40 Jahren.

Valldemossa, Son Marroig, S´Estaca, Sa Calobra sind die Merkmale der Tramuntana, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Und wer das Wandern mag, fühlt sich von den Bergen Mallorca sowieso magisch angezogen.

Eine schöne audiovisuelle Vorstellung Tramuntanas – ausser diesem Teleweb-Beitrag natürlich – können Sie in Costa Nord in Valldemossa sehen, mit Michael Douglas in der Hauptrolle.

(28.6.2011) Tramuntana ein Welterbe
Die Gebirgskette Tramuntana ist ein Welterbe, erklärte UNESCO gestern, am 27.6.2011. Alle Mallorca-Liebhaber wussten schon lange, dass Tramuntana ein magisches Gebirge ist, jetzt erst recht. Nicht viel ändert sich, aber ein UNESCO-Stempel platziert wieder Mallorca auf der Weltkarte und wir alle können uns beglückwünschen – diesmal mit einem tollen Grund.

Tramuntana Gebirge, ein wildes Gebirge

Chopin und Valldemossa

Heute sind die Zellen 2 und 4 der Kartause in Valldemossa eine liebevoll gepflegte Gedenkstätte für den polnischen Komponist Frédéric Chopin und die französische Schriftstellerin George Sand. Von Oktober 1838 bis Februar 1839 verbrachten die Beiden „Einen Winter auf Mallorca“. Maurice und Solange, die Kinder der Schriftstellerin, begleiteten das Liebespaar.

Die geschiedene Baronin du Duvan überlebte Chopin um 27 Jahre. Als ihre Beziehung im November 1846 im Schreit endete, war George Sand schon mit Herz und Seele auf der aufständischen Seite der Arbeiter und Bauer, deren Kampf für das Recht auf ein menschenwürdiges Leben 1884 in Paris zur Februarrevolution und zur Abdankung von König Louis Phillippe von Orleans sowie zu Proklamation der 2. Republik führte. Chopin konnte mit dem Kampf nicht viel anfangen.

Für die Einwohner der Gemeinde Valldemossa ist der Aufenthalt der beiden zu einer wahren Goldgrube geworden: jährlich stürmen Tausende von Urlaubern das Kloster, um den grossen Atem der Geschichte einzusaugen.

George Sand ist nach dem englischen Schriftsteller Robert Graves und dem argentinischen Maler Adan Diehl die dritte nicht-mallorquinische Ehrenbürgering der Insel. Die Entscheidung des Inselrates, die in 30 Sek. getroffen wurde, gilt schon jetzt als umschtritten. Mit ihrem Buch „Ein Winter auf Mallorca“ macht Sand zwar weltweit Werbung für die Insel, allerdings mit Aussagen wie: „Bauern, die nur beten, singen und arbeiten können und niemals denken“ über die Malorquiner, die sie auch als schmutzig und geizig bezeichnete.

Beitrag: Hanna Christensen

Michael Douglas und Costa Nord

Das Kulturzentrum Costa Nord in Valldemossa hat im Jahr 2000 seine Pforten der Öffentlichkeit geöffnet und zeigt seitdem Mallorca à la Hollywood: Michael Douglas himself führt durch das Tramuntana Gebirge in einem selbstproduzierten Dokumentarfilm. Sein Name ist hier der Anzieher sowohl für die Touristen als auch für die zahlreichen Mallorquiner.

Aber das Costa Nord hat viel mehr als „nur“ Michael Douglas zu bieten: „Noches Mediterraneas“, Mediterane Nächte heisst die Konzertreihe, die das Zentrum jedes Jahr vorstellt. Teilnahme an den Veranstaltungen ist ein Privileg, erstens weil der Hausherr ausschliesslich Weltgrössen präsentiert, die sonst auf Mallorca nicht auftreten würden und zweitens – weil im Saal des Costa Nord nur wenige Zuschauer Platz finden. Wo kann man sonst wie hier Compay Segundo oder Art Garfungel in einer familiären Atmosfäre zusammen mit Oscarpreisträgern geniessen?

Im 2004 hat Michael Douglas das Costa Nord an die Balearenregierung verkauft und sich zu einer Zusammenarbeit in Promotion der Balearen verplichtet. Er und seine Frau Catherine Zeta-Jones sind weiterhin Gäste bei Konzerten und Pressekonferenzen in Costa Nord und bleiben Mallorca auch privat treu: sie besitzen S´Estaca an der Westküste, ehemaliges Eigentum von Erzherzog Ludwig Salvator.

Der Beitrag wurde im Juli 2002 in Mallorca Fernsehen auf den Balearen und in Deutschland ausgestrahlt.

Beitrag: Hanna Christensen

Michael Douglas und Costa Nord

Königliche Kartause in Valldemossa

Frederic Chopin, George Sand und ihre Kinder Solange und Maurice bewohnten im Winter 1838-1839 zwei Einzelzellen in La Real Cartuja, der königlichen Kartause von Valldemossa. Trotz der unwirtlichen klimatischen Bedienungen arbeiteten Frederic Chopin und George Sand jeden Tag viele Stunden. Der Komponist komponierte Präludien und die Schriftstellerin schrieb ihre Reiseberichte “Ein Winter auf Mallorca”. George Sand wurde im September 2004 zu Ehrenbürgering Mallorcas gemacht – trotz Kritik der Mallorquiner in ihrem Buch.

Obwohl die Mallorquiner nach Abreise von Chopin und Sand Einiges verbrantten – Chopin litt an eine ansteckende Tuberkulose -, findet man in der Kartause die beiden Klaviere, auf denen der Komponist spielte und zahlreiche Partituren von unzählbarem Wert. George Sands Originalmanuskript von „Ein Winter auf Mallorca“ kann man hier auch betrachten.

Ausser Museum ist alleine der Spaziergang zu Kartause und ihre schöne Gartenanlage einen Besuch wert.